Warmwasser-Rechner

Berechne, was Duschen, Baden und Warmwasser wirklich kosten — pro Nutzung, Woche und Jahr. Inklusive Spartipps und CO₂-Bilanz.

Quellen: BDEW (Strompreis), Verbraucherzentrale (Gas/Öl), UBA (CO₂-Faktoren) — Stand 2026

Warmwasserkosten berechnen

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Physikalische Grundlage: Die spezifische Wärmekapazität von Wasser beträgt 4,186 kJ/(kg·K). Um 1 Liter Wasser um 1 °C zu erwärmen, werden also 4,186 kJ bzw. 0,00116 kWh benötigt. Der Wirkungsgrad berücksichtigt Verluste beim Energieträger (Abgas, Leitungsverluste, Bereitschaftsverluste).

Energieträger im Vergleich

Durchschnittliche Kosten pro Dusche (8 min, 10 L/min, 38 °C). Quellen: BDEW, Verbraucherzentrale, UBA.

Energieträger Preis CO₂ Kosten/Dusche

Typische Beispiele

Single-Haushalt, Durchlauferhitzer

1 Person, täglich 8 min duschen, Strom 36 ct/kWh
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Familie, 4 Personen, Gas

4 Personen, täglich duschen, Gastherme 12 ct/kWh
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Paar, Fernwärme

2 Personen, 7 min täglich, Fernwärme 15 ct/kWh
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Student, Sparbrause

1 Person, 5 min, 5×/Woche, Sparbrause 6 L/min
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Häufige Fragen

Wie teuer ist eine Dusche?

Eine durchschnittliche Dusche (8 Minuten, 10 L/min, 38 °C) kostet je nach Energieträger zwischen 0,30 € (Gas) und 0,80 € (Strom-Durchlauferhitzer). Hinzu kommen ca. 0,20 € für Frischwasser und Abwasser. Bei täglichem Duschen summiert sich das auf 180–365 € pro Jahr für eine Person.

Was kostet ein Vollbad?

Ein Vollbad benötigt ca. 150 Liter warmes Wasser — etwa dreimal so viel wie eine 8-Minuten-Dusche. Die Energiekosten liegen bei 0,90–2,40 € je nach Energieträger, plus ca. 0,38 € Wasserkosten. Ein wöchentliches Vollbad kostet also 65–145 € im Jahr. Tipp: Wer stattdessen kurz duscht, spart 50–70 %.

Lohnt sich ein Sparduschkopf?

Ja, eindeutig. Ein Sparduschkopf reduziert den Durchfluss von 10–12 L/min auf 6–7 L/min, ohne dass der Komfort spürbar leidet. Bei einem Single-Haushalt mit Durchlauferhitzer spart das ca. 100–150 € pro Jahr. Der Duschkopf kostet 15–30 € und amortisiert sich in wenigen Wochen. Sparduschköpfe tragen das Label „EcoJoy“ oder „WaterSave“ und mischen Luft ins Wasser.

Wie hoch ist die optimale Warmwassertemperatur?

Für das Duschen reichen 37–39 °C. Die Speichertemperatur im Boiler sollte mindestens 60 °C betragen, um Legionellen abzutöten (§ 3 Abs. 1 TrinkwV). Durchlauferhitzer erwärmen nur bei Bedarf, daher entfällt das Legionellen-Risiko. Jedes Grad weniger beim Duschen spart etwa 3–5 % Energie.

Strom vs. Gas für Warmwasser — was ist günstiger?

Gas ist in der Regel deutlich günstiger: Bei 12 ct/kWh (Gas) gegenüber 36 ct/kWh (Strom) kosten Warmwasser-Energiekosten mit Gas nur ein Drittel. Allerdings hat der Durchlauferhitzer einen höheren Wirkungsgrad (95–99 %) im Vergleich zur Gastherme (85–92 %). Unterm Strich ist Gas meist 40–60 % günstiger. Strom kann bei guter Photovoltaik-Eigenversorgung konkurrenzfähig werden.

Wie hoch ist der Warmwasseranteil am Gesamtenergieverbrauch?

In einem durchschnittlichen deutschen Haushalt entfallen 12–15 % des gesamten Energieverbrauchs auf die Warmwasserbereitung (Quelle: BDEW). Das sind ca. 500–1.000 kWh pro Person und Jahr. In gut gedämmten Neubauten steigt der Anteil auf bis zu 25 %, weil der Heizenergiebedarf sinkt, der Warmwasserbedarf aber konstant bleibt.

Hinweis: Alle Berechnungen sind rechnerische Orientierungswerte. Tatsächliche Kosten können je nach Gerät, Leitungslänge, Beréitschaftsverlusten und regionalem Wasserpreis abweichen. Keine Energieberatung. Preise: BDEW Strompreisanalyse, Verbraucherzentrale Gaspreisspiegel, Stand 2026.

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